Rund CHF 16'700 pro Quadratmeter. Das ist der aktuelle Durchschnittspreis für Immobilien in Zürich. Aber diese Zahl verschleiert, was viele Eigentümer unterschätzen: Die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen sind gewaltig. Wer sein Zuhause in Schwamendingen verkauft, operiert in einer völlig anderen Preisrealität als jemand am Zürichberg. RealAdvisor liefert die Daten, die zeigen, was Ihre Lage wirklich wert ist.
Wichtiger Hinweis
Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Konsultieren Sie einen qualifizierten Immobilienexperten für Entscheidungen, die Ihre Vermögenssituation betreffen.
- Durchschnittspreis: CHF 16'700/m² (aktueller Stand)
- 25-Jahres-Entwicklung: +185% Wohnungen, +192% Häuser
- Teuerste Lagen: Seefeld, Zürichberg, Riesbach
- Günstigere Alternativen: Schwamendingen, Affoltern, Seebach
Durchschnittliche Immobilienpreise in Zürich 2025: Die Zahlen im Überblick
16'700 CHF/m²
Durchschnittlicher Quadratmeterpreis für Immobilien in Zürich
Klartext: Dieser Durchschnitt ist ein Richtwert, kein Preisschild für Ihre Immobilie. Gemäss Daten des Kantons Zürich lag der mittlere Preis für eine Eigentumswohnung im Kanton bei CHF 1.1 Millionen – mit einem Preisanstieg von über 35 Prozent in den letzten zehn Jahren.
Was viele Eigentümer falsch machen: Sie orientieren sich an Inseratspreisen statt an tatsächlichen Transaktionswerten. Die Marktdaten zeigen, dass Inseratspreise oft 8-15% über dem realisierbaren Verkaufspreis liegen. Diese Beobachtung basiert auf Marktanalysen im Kanton Zürich und kann je nach Stadtteil und Objekttyp variieren.
Ich erinnere mich an ein Ehepaar aus Oerlikon, das seine 4.5-Zimmer-Wohnung verkaufen wollte. Ihre Preisvorstellung: CHF 1.2 Millionen – basierend auf dem, was die Nachbarn beim Grillieren erzählten. Der tatsächliche Marktwert nach professioneller Analyse? CHF 980'000. Das sind über 220'000 Franken Differenz.
Für Wohnungen zeigt der Wohnimmobilienpreisindex 2025 des BFS einen Jahresanstieg von 5.4%. Bei Einfamilienhäusern lag das Quartalswachstum bei 1.5%. Diese Zahlen sind Durchschnitte – Ihre Strasse kann deutlich darüber oder darunter liegen.
Preisunterschiede nach Stadtteilen: Wo Sie mehr oder weniger zahlen
Soyons clairs: Die Preisunterschiede zwischen Zürcher Quartieren sind nicht subtil. Sie sind massiv. Zwischen den teuersten und günstigsten Stadtteilen liegen mehrere tausend Franken pro Quadratmeter. Wer hier falsch einschätzt, verschenkt Geld oder wartet ewig auf einen Käufer.
Premiumlagen: Seefeld, Riesbach und Zürichberg
Laut Mietpreiserhebung 2024 der Stadt Zürich zahlt man in Riesbach CHF 32 pro Quadratmeter Miete – nur übertroffen von der Altstadt mit CHF 36. Diese Mietpreise spiegeln die Kaufpreisrealität wider.
Seefeld, Riesbach, Zürichberg: Diese Namen treiben die Preise. Die Gründe sind bekannt – Seenähe, Hanglagen mit Aussicht, etablierte Infrastruktur, exzellente Schulen. Die Preisunterschiede können hier bei 30-40% über dem städtischen Durchschnitt liegen.
Mittleres Preissegment: Wiedikon, Oerlikon und Altstetten
Wiedikon, Oerlikon, Altstetten: Das mittlere Preissegment. Gute ÖV-Anbindung, solide Infrastruktur, aber ohne die Premium-Aufschläge der Seelagen. Hier bewegen sich die Quadratmeterpreise näher am städtischen Durchschnitt – manchmal leicht darüber, manchmal knapp darunter.
Frankenstark: In diesen Quartieren sehe ich die grösste Dynamik. Die Nachfrage steigt, weil Familien aus den Premiumlagen verdrängt werden. Das treibt die Preise nach oben, aber langsamer als in Seefeld oder am Zürichberg.
Günstigere Alternativen: Schwamendingen, Affoltern und Seebach
Schwamendingen, Affoltern, Seebach: Die Stadtteile mit den günstigeren Einstiegspreisen. Die Mietpreiserhebung zeigt Werte unter CHF 24 pro Quadratmeter – deutlich unter dem Stadtniveau.
Meine Einschätzung: Diese Quartiere sind keine Geheimtipps mehr. Die Preis-Leistungs-Rechnung stimmt für Erstkäufer, aber die Entwicklung zeigt nach oben. Bei der Vorbereitung eines Immobilienverkaufs sind neben der Preiseinschätzung auch obligatorische Immobiliendiagnosen beim Verkauf zu beachten.
| Stadtteil/Quartier | Preissegment | Charakteristik | Tendenz |
|---|---|---|---|
| Seefeld / Riesbach | Premium (+30-40%) | Seenähe, Top-Infrastruktur | Stabil hoch |
| Zürichberg | Premium (+25-35%) | Hanglagen, Aussicht | Stabil hoch |
| Wiedikon / Oerlikon | Mittel (±5%) | Gute ÖV, Familien | Steigend |
| Altstetten | Mittel (±5%) | Entwicklungsgebiet | Steigend |
| Schwamendingen | Günstig (-15-25%) | Familiär, städtisch | Moderat steigend |
| Affoltern / Seebach | Günstig (-15-25%) | Peripherie, Potenzial | Moderat steigend |
Diese Liste ist nicht vollständig. Jede Strasse hat ihre eigene Preisrealität. Aber die Grundstruktur ist klar: Seenähe und Hanglagen kosten, Randquartiere bieten Einstiegschancen.
Preisentwicklung in Zürich: +185% für Wohnungen in 25 Jahren
Die Langfristdaten sind eindeutig. Wohnungspreise in Zürich sind in 25 Jahren um rund 185% gestiegen. Für Einfamilienhäuser zeigt sich ein Anstieg von etwa 192% über den gleichen Zeitraum. Diese Zahlen stammen aus Marktanalysen und verdeutlichen: Zürich ist kein Markt für Schnäppchenjäger.
Vorsicht bei Inseratspreisen
Inseratspreise liegen oft 8-15% über tatsächlichen Transaktionspreisen. Orientieren Sie sich an realisierten Verkaufspreisen für eine realistische Einschätzung – nicht an dem, was die Nachbarn behaupten.
Die kurzfristige Entwicklung bestätigt den Trend. Der ZWEX-Index der Zürcher Kantonalbank zeigt im vierten Quartal 2025 ein Quartalswachstum von 0.3% und ein Jahreswachstum von 3.2%. Der Index unterscheidet zwischen See-, Regio- und Land-Regionen – mit erheblichen Preisunterschieden.
Warum steigen die Preise weiter? Der SNB-Leitzins liegt seit Juni 2025 bei 0%. Die niedrigen Finanzierungskosten befeuern die Nachfrage. Gleichzeitig bleibt die Wohnbautätigkeit hinter dem Bedarf zurück. Einfache Rechnung: zu viel Nachfrage, zu wenig Angebot.
Experten-Tipp: Verkaufen Sie nicht auf Basis dessen, was vor zwei Jahren gezahlt wurde. Die Preisentwicklung ist dynamisch – aktuelle Vergleichsdaten sind unverzichtbar.
Typische Timeline einer Immobilienbewertung: Tag 0 eine erste Online-Schätzung, Tag 1-3 die Detailanalyse mit Objektdaten, Tag 7-14 der Marktvergleich mit ähnlichen Transaktionen, Tag 14-21 die finale Preisstrategie. Wer diesen Prozess überspringt, verschenkt oft Geld.
So ermitteln Sie den Wert Ihrer Immobilie in Zürich mit RealAdvisor
Nachdem Sie die Preisspannen in Ihrem Stadtteil kennen, bleibt die entscheidende Frage: Was bedeutet das konkret für Ihre Immobilie? Durchschnittswerte sind Orientierung, nicht Preisschild. Ihre Wohnung oder Ihr Haus hat individuelle Merkmale, die den Wert beeinflussen – Baujahr, Zustand, Ausrichtung, Renovierungsstand.
RealAdvisor nutzt KI-Technologie, die Ihre Objektdaten mit tausenden verifizierten Transaktionen in Zürich abgleicht. Das System berücksichtigt Lage, Baujahr, Zustand und Ausstattung – und liefert in 3 Minuten eine erste Preiseinschätzung mit realistischer Preisspanne.
So funktioniert die kostenlose Immobilienbewertung
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Adresse und Objektdaten eingeben
Geben Sie Ihre Adresse und die wichtigsten Eckdaten ein – Zimmerzahl, Wohnfläche, Baujahr.
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KI analysiert vergleichbare Transaktionen
Das System gleicht Ihre Daten mit echten Verkäufen in Ihrer Nachbarschaft ab.
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Ergebnis in 3 Minuten erhalten
Sie erhalten eine Preisspanne basierend auf aktuellen Marktdaten – kostenlos.
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Optional: Maklervergleich für nächste Schritte
Falls gewünscht, sehen Sie bewertete Makler mit Transaktionshistorie in Ihrer Region.
Das Resultat mit RealAdvisor: nicht nur ein Richtwert, sondern Transparenz. Preise pro Strasse, echte Verkaufspreise in Ihrer Nachbarschaft und – falls gewünscht – eine Übersicht bewerteter Makler mit Transaktionshistorie für den nächsten Schritt.
Ihr Vorteil: Granulare Marktdaten auf Strassenebene statt vager Durchschnittswerte. So vermeiden Sie die typische Fehleinschätzung von 8-15%, die viele Verkäufer teuer bezahlen.
Häufige Fragen zu Immobilienpreisen in Zürich
Wie hoch ist der durchschnittliche Immobilienpreis pro m² in Zürich?
Der aktuelle Durchschnittspreis liegt bei rund CHF 16'700 pro Quadratmeter. Diese Zahl variiert jedoch stark nach Stadtteil – von Premium-Lagen wie Seefeld bis zu günstigeren Quartieren wie Schwamendingen können die Unterschiede mehrere tausend Franken betragen.
Welche Zürcher Stadtteile haben die höchsten Immobilienpreise?
Seefeld, Riesbach und Zürichberg zählen zu den teuersten Stadtteilen. Die Seenähe, Hanglagen mit Aussicht und die etablierte Infrastruktur treiben hier die Preise. Erwarten Sie Aufschläge von 30-40% gegenüber dem städtischen Durchschnitt.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Zürich in den letzten Jahren entwickelt?
Die Langfristentwicklung zeigt einen Anstieg von etwa 185% für Wohnungen und 192% für Häuser über 25 Jahre. Kurzfristig verzeichnet der ZWEX-Index ein Jahreswachstum von 3.2%. Die tiefen Zinsen und die anhaltend hohe Nachfrage treiben die Preise weiter.
Wie kann ich den Wert meiner Immobilie in Zürich ermitteln?
Eine KI-gestützte Online-Bewertung liefert in wenigen Minuten eine erste Einschätzung basierend auf vergleichbaren Transaktionen. Für eine verbindliche Bewertung sollten Sie zusätzlich einen qualifizierten Immobilienschätzer mit lokaler Marktkenntnis hinzuziehen.
Lohnt sich der Immobilienkauf in Zürich noch?
Die hohen Einstiegspreise sind eine Hürde, aber die Fundamentaldaten bleiben stabil: tiefe Zinsen, begrenzte Neubautätigkeit, anhaltend hohe Nachfrage. Ob sich der Kauf lohnt, hängt von Ihrer individuellen Finanzierungssituation und dem konkreten Objekt ab – pauschale Aussagen sind hier nicht seriös.
Nächster Schritt: Durchschnittswerte kennen Sie jetzt. Die Frage ist: Wo liegt Ihre Immobilie im Vergleich?
Statt sich auf Gerüchte aus der Nachbarschaft zu verlassen, können Sie mit einer datenbasierten Bewertung Klarheit schaffen. RealAdvisor zeigt Ihnen in 3 Minuten, was Ihre Strasse wirklich wert ist – kostenlos und unverbindlich.
Hinweise zu den Preisdaten: Die genannten Preise sind Durchschnittswerte und können je nach Objektzustand, Lage und Ausstattung erheblich abweichen. Marktpreise unterliegen Schwankungen – eine aktuelle Bewertung vor Kauf oder Verkauf ist empfehlenswert. Jede Immobilientransaktion erfordert eine individuelle Objektanalyse durch Fachpersonen.
